Von einem der ausgewandert ist ….

und unter eigener Fahne bloggt. Dennoch habe ich gerade eine Flashback an die guten alten Zeiten, als die TV- Blogosphäre noch jung und begeistert war, als täglich noch Blogs auf der Titelseite des TV zitiert wurden und das TV-Blogging wirklich aufregend war.

Und daher eine Frage an die Runde. Was haltet ihr von dem folgenden Beitrag, den ich im Zusammenhang mit der Causa Guttenberg geschrieben habe. Mir war er eigentlich schon entfallen und bin gerade darüber gestolpert.
Eine Fußnote zur Fußnotendebatte

Kommentieren dürft ihr hier wie dort. Ist eigentlich egal. Ich fand den Eintrag jetzt im Nachhinein eigentlich richtig gut, und damals ist mir das gar nicht so vorgekommen, weil er so im Reflex geschrieben wurde. Also – raus mit der Meinung.

Ach guck mal an …

… habe doch tatsächlich in meinen ScribeFire- Konfigurationen noch den alten Blog gefunden. Nicht nur “das Netz” vergisst nichts, mein Rechner anscheinend auch nicht ;-)

Na dann mal einen lieben Gruß an die TV- Blogosphäre.

An Dominik B.

Sehr geehrter Herr B.,

ich weiß, das Sie diesen Beitrag in meinem Blog nicht mehr lesen können. Aber leider habe ich keine andere Möglichkeit, mich an Sie zu wenden, mich Ihnen mitzuteilen und einige Worte an Sie zu richten.

Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Für Ihren Mut. Ihre Konsequenz und das Sie nicht gezögert haben das zu tun, was richtig und wichtig ist. Sie sind ein Beispiel dafür, das unsere Welt nicht so schlecht ist, wie sie uns manchmal erscheint. Nicht so schlecht, wie es uns die beiden Männer, die sie zu Tode geprügelt haben, glauben lassen.
Sie sind das beste Beispiel dafür, das Menschen immer noch für andere Menschen einstehen. Und dafür möchte ich Ihnen meinen tief empfundenen Dank aussprechen.

Und ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen.
Ich möchte mich entschuldigen, das die positive Kraft ihres Handelns so wenig gewürdigt wird. Stattdessen wird ihr Handeln abstrahiert. Aus einer zutiefst menschlichen und bewundernswürdigen Handlungsweise, die sich am Ende in tragischer Weise gegen  sie selbst richtete, wurde in den Reaktionen darauf eine politische Diskussion, die das eigentliche Ihrer Tat, das selbstlose Handeln ohne zögern, das Einstehen für andere ohne “wenn und aber”, vernebelte und das Geschehen zum Gegenstand reflexhafter Forderungen nach mehr Sicherheit, mehr Polizei, mehr Überwachung machte. Eine Diskussion die befürchtet, die Hilfsbereitschaft und Zivilcourage in diesem Land könnte geschwächt werden.

Ich möchte mich dafür entschuldigen, das sich so wenig Zeit genommen wurde Still zu sein. Das man redete, wo man dem Entsetzen und der Trauer hätte Raum geben müssen. Das man forderte und diskutierte, anstatt in stillem Gedanken ihrer Entschlossenheit Kraft abzuringen. Kraft auch so zu handeln. Nicht zu kalkulieren, nicht abzuwägen, wo es kein abwägen gibt.

Sie geben mir die Gewissheit, das es richtig ist diesen Weg zu gehen. Vielen Dank!

Ich wünsche mir, das Sie ein Beispiel und ein Leuchtturm sind für viele andere außer mir. Ich wünsche mir, das diejenigen, die daneben standen beim nächsten Mal anders Handeln. Das Ihre Tat Mut und nicht Angst macht. Und das wir über das ermutigende Ihres Handelns sprechen.

Anstatt Kameras und Überwachung zu fordern, anstatt nach mehr Polizei zu rufen, anstatt zu reagieren wünsche ich mir Sie als ein Vorbild zum Handeln. Als Aufruf zum Handeln.
Mein Wunsch wäre es, eine Stiftung ins Leben zu rufen, die Ihren Namen trägt. Eine Stiftung, die die Kraft Ihres Handelns und das Strahlen Ihres Tuns in einen Ruf an unsere Gesellschaft wandelt. Damit möglichst Jeder die Kraft findet ohne Angst zu helfen, in der Gewissheit, das dann niemand mehr daneben steht und wegsieht während er gleichzeitig zuschaut.
Leider habe ich weder die finanziellen Möglichkeiten eine Stiftung zu gründen, noch habe ich das nötige Wissen so etwas zu bewerkstelligen. Aber vielleicht gibt es jemanden, der in Ihrem selbstlosen Handeln eben das sieht, was ich gesehen habe.

Ein Leuchtfeuer der selbstlosen Nächstenliebe. Ein Zeichen für Zivilcourage und ein entschlossenes “Sich nicht beugen wollen”, vor der Gewalt. Einer Gewalt, von der man sich Angst machen lässt, anstatt ihr zu begegnen mit gemeinschaftlichem Handeln und gemeinschaftlicher Ächtung.

Beinahe schon unverschämt

Ich gestehe, ich habe eine Paybackkarte. Da kann ja jeder von halten was er will.

Heute kam dann wieder die Post von Payback mit den vielen Extrapunkten. Jede Menge Werbung letzten Endes, die mich verführen will, dort zu kaufen wo ich Punkte sammeln kann. Nun ja . ich setzt die Karte nur dort ein wo ich ohnehin kaufe und in diesen Geschäften habe ich schon vor der Paybackkarte eingekauft.

Wie gesagt – heute kam also wieder Post von Payback. Und ein neuer Partner ist an Bord. Jemand, dem aufgegangen ist, das er so ein paar Kunden gewinnen könnte, die er anscheinend plötzlich bitter nötig hat.

Na, wer ist das wohl?

Vattenfall!

Nach den Pannen in seinen Kraftwerken, jeder Menge schlechter Presse und tausenden weggelaufenen Kunden muss man nun gegensteuern und versucht nun, als Paybackpartner wiieder Land zu gewinnen. So jedenfalls erkläre ich es mir, das Vattenfall ausgerechnet jetzt Mitglied im Payback-System wird.

Ich hoffe, niemand lässt sich durch dieses scheinbar günstige Angebot und die Aussicht auf ein paar lächerliche Paybackpunkte verführen, Vattenfallkunde  zu werden. Im Gegenteil wünsche ich mir, das dieser Versuch das Image aufzupolieren kräftig nach hinten los geht. Ich mag halt keine Atomkraftwerke. Und besonders keine, in denen es irgendwie nicht ordentlich zugeht.

Insofern – weitersagen!

Verschwundibus

Der Blog ist weg!

Welcher?

Na der: http://nochngedicht.blog.volksfreund.de/

Weder unter frisch gebloggt, noch erscheinen die Kommentare und auch über die Suchfunktion des Portals ist er nicht auffindbar.

Er wurde einfach vergessen: Schadeschadeschade.

Aber Spass beiseite. Wenn der Blog auch ein Schattendasein führt, so muss man ihn doch nicht gleich ganz vergessen. Also los – ihr Volksfreunde – rettet den Gedichteblog ;-)